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Einen eBay-Shop im Jahr 2025 starten? Meine Erfahrungen nach 2 Jahren als Verkäufer

Du überlegst, einen eigenen eBay-Shop aufzubauen, um dir nebenbei etwas zu verdienen? Ich habe über zwei Jahre lang einen Shop neben dem Studium betrieben und teile hier meine wichtigsten Lektionen – die guten wie die schlechten.

Von NeoSatoshi

Aktualisiert 3. Mai 2026

Der wichtigste Faktor: Dein persönliches „Warum“

Bevor du auch nur ein einziges Produkt einstellst, musst du eine Frage für dich klären: Warum willst du das überhaupt machen? Das klingt vielleicht banal, aber ohne einen starken inneren Antrieb wirst du nicht durchhalten. Ein eBay-Shop ist kein Selbstläufer. Du musst jeden Tag Pakete packen und zur Post bringen, auch bei Regen und Sturm. Du musst regelmäßig neue Angebote erstellen, Produkte beschaffen und auf Kundenanfragen antworten – und die sind nicht immer freundlich.

Wenn du denkst, du gewinnst sofort mehr Freiheit, muss ich dich enttäuschen. Am Anfang schränkt ein eigener Shop deine Freiheit eher ein. Später kann das anders aussehen, aber der Start ist hart. Mein „Warum“ war damals ganz klar: Ich wollte nach dem Studium reisen und brauchte dafür Geld. Dieses Ziel hat mich motiviert, jeden Tag dranzubleiben.

Wenn du kein starkes Warum hast, wirst du scheitern. Du machst es vielleicht eine Woche, einen Monat, aber irgendwann hörst du auf.

Wie du deine Nische findest (Tipp: Du besitzt sie wahrscheinlich schon)

Der einfachste Weg, um anzufangen, ist ein Blick in dein eigenes Zimmer. Womit kennst du dich aus? Was hast du herumliegen, das du seit über einem Jahr nicht mehr benutzt hast? Genau da habe ich angefangen. Ich hatte eine Menge alter Xbox- und PlayStation-Spiele.

Ich habe einfach den ganzen Tag Fotos gemacht und angefangen, meine alten Spiele einzustellen. Das lief erstaunlich gut, im ersten Monat habe ich fast 1.000 Euro Umsatz gemacht. Der Vorteil war, dass ich mich mit der Materie bereits auskannte.

Je spitzer die Nische, desto besser der Start

Ein breiter Markt wie „Videospiele“ ist hart umkämpft. Etablierte Verkäufer haben einen riesigen Vorteil. Deshalb ist es am Anfang entscheidend, sich eine kleine Nische zu suchen. Ich habe mich auf klassische Xbox-Spiele konzentriert und war überrascht, dass einige davon noch 40 bis 60 Euro wert waren. Mit diesem Wissen konnte ich gezielt auf Flohmärkten nach Sammlungen suchen und hatte schnell einen Vorteil gegenüber anderen Verkäufern, die den Wert nicht kannten.

Die ersten Artikel beschaffen: Gebrauchtware vor Neuware

Fang mit gebrauchten Artikeln an. Die Margen sind oft besser und du konkurrierst nicht direkt mit den großen Händlern. Neue Produkte erfordern meist ein hohes Budget und gute Lieferantenkontakte, was am Anfang schwierig ist.

  • Beginne mit Dingen, die du bereits besitzt. Das kostet dich nichts und du kennst die Produkte.
  • Besuche Flohmärkte und durchsuche Online-Marktplätze. Kaufe größere Sammlungen oder Konvolute günstig ein.
  • Verkaufe die Artikel einzeln. Das ist eine bewährte Methode, um aus einer Sammlung einen guten Gewinn zu ziehen.

Eine clevere Angebotsstrategie: Festpreis und Auktionen kombinieren

Ich habe eine zweigleisige Strategie verfolgt, die sehr gut funktioniert hat.

Festpreisangebote für den maximalen Ertrag

Stelle die meisten deiner Artikel als Festpreisangebote ein. Du erzielst damit höhere Preise, auch wenn es manchmal länger dauert, bis ein Artikel verkauft wird. Das ist die Grundlage für ein profitables Geschäft.

Auktionen als Marketing-Werkzeug

Artikel, die sich einzeln schlecht verkaufen, Duplikate oder thematische Pakete (z. B. alle Teile einer Spielereihe) habe ich als Auktionen eingestellt. Plane die Auktionsenden für die Abendstunden am Wochenende, mit etwa einer Stunde Abstand. Das Ziel dieser Auktionen ist nicht der maximale Gewinn. Es geht darum, Besucher in deinen Shop zu locken. Viele Käufer schauen sich dann auch deine anderen Festpreisartikel an. So steigerst du deine Sichtbarkeit und gewinnst wiederkehrende Kunden.

Verkaufsangebote schneller erstellen

Eine gute Angebotsstrategie braucht Zeit. Mit einem Tool zum Erstellen von eBay-Angeboten kannst du deine Prozesse von Anfang an optimieren und schneller wachsen.

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Probleme sind unvermeidlich – so gehst du damit um

Es wird Probleme geben, das ist sicher. Ich habe mir angewöhnt, Probleme als Chance zum Lernen zu sehen. Diese Denkweise hat mir enorm geholfen, nicht den Mut zu verlieren.

  • Kundenbeschwerden: Es wird immer unzufriedene Kunden geben.
  • Fehler im Lagerbestand: Du wirst am Anfang Dinge verkaufen, die du gar nicht mehr hast.
  • Versandprobleme: Pakete gehen verloren oder werden beschädigt.
  • Produktbeschaffung: Du musst auf Betrüger achten und gute Preise finden.
  • Zeitmangel: Der Aufwand ist nicht zu unterschätzen.

Praktische Lösungen für die häufigsten Herausforderungen

Für die meisten Probleme gibt es einfache, aber wirksame Verhaltensregeln.

Kundenservice ist alles

Bleib immer freundlich und ruhig, auch wenn ein Kunde ausfallend wird. Dein guter Ruf auf eBay ist dein wichtigstes Kapital. Es ist besser, bei einem Kunden mal ein paar Euro zu verlieren, als eine schlechte Bewertung zu riskieren. Kalkuliere das in deine Marge mit ein.

Der Schlüssel zum Erfolg: Beständigkeit

Entwickle feste Abläufe, die du beibehalten kannst. Beständigkeit ist am Ende entscheidend. Wenn du dranbleibst, deine Prozesse nach und nach verbesserst und aus Fehlern lernst, wirst du erfolgreich sein.

Warum ich meinen Shop geschlossen habe (und was ich jetzt plane)

Der Grund für die Schließung meines Shops war einfach: Ich bin von Deutschland in die Schweiz gezogen. Mein ganzes Zimmer war voller Spiele, also habe ich alles über Auktionen verkauft. Zwar nicht zu den besten Preisen, aber ich hatte auf einen Schlag eine große Summe Geld zur Verfügung, die ich für meine Reisen und die Einrichtung meiner neuen Wohnung nutzen konnte.

Jetzt überlege ich, wieder einen Shop zu eröffnen. Diesmal aber nicht mit Spielen, sondern mit Pokémon-Karten. Ich sammle selbst, kenne mich also aus, und es macht mir Spaß. Außerdem sind Karten klein und leicht zu versenden. Mein „Warum“ hat sich aber geändert: Ich möchte mir ein Nebeneinkommen aufbauen, das vielleicht irgendwann zu meinem Hauptberuf werden kann. Die Jahre als Verkäufer habe ich mehr genossen als meinen jetzigen normalen Job.

Dein Startschuss: Bist du bereit?

Wenn du die wichtigsten Punkte erfüllst – ein starkes Warum, eine kleine Nische, Lernbereitschaft, eine positive Einstellung zu Problemen und die nötige Beständigkeit – dann leg los. Es kann eine Menge Spaß machen und sehr lohnend sein.

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