Skip to content

NeoSatoshi

FeaturesPricingFAQLoginSign UpDiscord beitreten
Anleitungen

Ein Pokémon-Karten-Geschäft nach 5 Monaten: Meine echten Zahlen, Gewinne und Automatisierungen

Nach fünf Monaten im Pokémon-Karten-Geschäft ist es Zeit für eine ehrliche Bilanz. Hier teile ich meine realen Verkaufszahlen, die größten Herausforderungen und die Automatisierungen, die mein Geschäft wirklich voranbringen.

Von NeoSatoshi

Aktualisiert 3. Mai 2026

Der Monatsabschluss: Echte Zahlen aus Monat 5

Das Wichtigste zuerst: die Zahlen. Im Oktober habe ich einen Gewinn von 385 $ erzielt, nach Abzug aller Kosten. Über die gesamten fünf Monate, die ich das Geschäft nun betreibe, summiert sich der Gewinn auf rund 2.500 $. Das entspricht einem durchschnittlichen Gewinn von etwa 500 $ pro Monat, was für ein Nebenprojekt ein Ergebnis ist, mit dem ich sehr zufrieden bin. Der Gesamtumsatz über die fünf Monate beläuft sich auf 6.000 $.

Inventar aufbauen: Gezielte Einkäufe und Sammlungen

Ein stetiger Warenzufluss ist entscheidend. Diesen Monat habe ich zwei größere Posten erworben. Zum einen eine Auktion mit 135 Karten für rund 85 $. Darunter waren viele EX-Karten, Trainer und Master-Ball-Karten. Allein die 30 besten Karten aus diesem Paket schätze ich auf einen Wert von über 100 $.

Der zweite und bisher größte Kauf war eine Sammlung für circa 220 $. Die meisten Karten waren in einem nahezu neuwertigen Zustand und sauber in Sammelmappen aufbewahrt. Darunter befanden sich auch einige Rainbow- und Secret-Rare-Karten, die ich nun einzeln listen werde.

Die Geduldsprobe: Meine Strategie für das PSA-Grading

Einige Karten aus den neuen Sammlungen eignen sich potenziell für ein PSA-Grading. Allerdings lege ich diese Karten momentan nur beiseite. Der Grund dafür sind steuerliche Hürden, die den Versand von der Schweiz in die USA für mich aktuell kompliziert machen. Ich warte daher auf das angekündigte PSA-Einsendezentrum in Deutschland, das nächstes Jahr eröffnen soll. Alternativ habe ich eine Webseite in den Niederlanden entdeckt, die den Versand zu einem guten Preis anbietet. Bis dahin sammle ich die Karten und werde sie dann gebündelt einsenden.

Shopify als zentrale Schaltzentrale meines Bestands

Mein Shopify-Shop entwickelt sich immer mehr zur Basis meines Geschäfts. Aktuell sind dort alle meine 360 Karten mit einem Wert von über 1 $ gelistet. Eine neue Funktion, die ich hinzugefügt habe, zeigt beim Überfahren mit der Maus ein echtes Foto der Karte. Das ist zwar mehr Arbeit, aber für den Verkauf auf Ricardo – einer Schweizer Plattform ähnlich wie eBay – unerlässlich, da dort keine Standard-Produktbilder erlaubt sind.

Im Backend von Shopify habe ich so für jede Karte ein Produkt mit der entsprechenden Menge angelegt. Verkaufe ich eine Karte oder bekomme eine neue, kann ich den Bestand einfach hier anpassen. Dies dient als meine zentrale Inventarliste.

Mehr Sichtbarkeit durch kostenlose Google-Einträge

Um mehr Besucher auf meinen Shopify-Shop zu lenken, ohne direkt für Werbung zu bezahlen, habe ich die Integration mit dem Google Merchant Center eingerichtet. Dadurch können meine Karten als kostenlose Einträge in den Google-Suchergebnissen erscheinen. Bisher ist der Erfolg überschaubar: In den letzten zwei Wochen gab es nur fünf Klicks, und viele Produkte scheinen noch „in Überprüfung“ zu sein. Hier ist also noch Geduld gefragt, bis sich zeigt, ob diese Maßnahme Früchte trägt.

Die wichtigste Automatisierung: Shopify mit Ricardo synchronisieren

Die meisten meiner Verkäufe erziele ich derzeit auf Ricardo. Die größte Herausforderung dabei war bisher die manuelle Synchronisation des Warenbestands. Jedes Mal, wenn ich auf einer Plattform eine Karte verkaufe, muss ich den Bestand auf der anderen manuell anpassen. Das ist nicht nur mühsam, sondern auch fehleranfällig und führt schnell zu Überverkäufen.

Um dieses Problem zu lösen, habe ich ein eigenes Skript geschrieben. Dieses läuft alle fünf Minuten, ruft über die Shopify-API meinen gesamten Warenbestand ab, verknüpft ihn mit den entsprechenden Kartenbildern und erstellt eine Datei in dem Format, das Ricardo zum Listen der Angebote benötigt. Sollte ich einmal vergessen, ein Foto für eine Karte hochzuladen, erhalte ich automatisch eine E-Mail-Benachrichtigung. Diese Automatisierung ist noch nicht live, aber die Freischaltung sollte im nächsten Monat erfolgen.

Verkaufst du auf eBay-ähnlichen Plattformen?

Eine manuelle Synchronisation zwischen Shopify und Plattformen wie Ricardo oder eBay ist auf Dauer nicht tragbar. Ein Tool, das deine Angebote zentral verwaltet, spart dir Stunden und verhindert Überverkäufe.

Verkaufst du auf eBay-ähnlichen Plattformen?

Wer kauft wo? Eine Analyse der CardTrader-Verkäufe

CardTrader ist eine sehr internationale Plattform. Eine Auswertung meiner Verkäufe der letzten drei Monate zeigt ein interessantes Bild:

  • Italien ist mit einem Drittel aller Verkäufe (ca. 160 $) auf Platz 1. Das liegt wahrscheinlich daran, dass CardTrader selbst eine italienische Firma ist.
  • Auf Platz 2 folgen die USA. Das hat mich überrascht, da ein Käufer mir berichtete, dass der Versand dorthin fünf Wochen gedauert hat.
  • Diese beiden Länder machen die Hälfte meiner CardTrader-Umsätze aus. Die andere Hälfte verteilt sich auf 31 weitere Länder, darunter das Vereinigte Königreich, Spanien, Chile, Deutschland und Neuseeland.

Das steht im starken Kontrast zu Cardmarket, wo ich fast ausschließlich Bestellungen aus der Schweiz erhalte, obwohl ich europaweit anbiete. Steuern und Versandzeiten scheinen hier die entscheidenden Faktoren zu sein.

Die Finanzen im Detail: Umsatz und Gewinn im Oktober

Der Gesamtumsatz im Oktober betrug 925 $. Nach Abzug der Kartenkosten und der Fixkosten von rund 200 $ ergibt sich der bereits erwähnte Gewinn von 385 $. Der Umsatz verteilt sich wie folgt auf die einzelnen Plattformen:

  • Ricardo: 715 $ Umsatz (ergibt 420 $ Gewinn)
  • Cardmarket: 135 $ Umsatz (ergibt 130 $ Gewinn – hier zeigt sich die hohe Marge bei Bulk-Karten)
  • CardTrader: 50 $ Umsatz (ergibt 30 $ Gewinn)
  • Shopify: 15 $ Umsatz (ergibt 6 $ Gewinn)

Der Wert meines gelisteten Inventars liegt bei etwa 2.500 $, wobei die neu erworbenen Sammlungen und rund 10.000 Bulk-Karten, die noch auf die Erfassung warten, hier noch nicht eingerechnet sind.

Fazit nach fünf Monaten: Lohnt es sich?

Nach fünf Monaten kann ich sagen, dass sich der Aufbau des Geschäfts gelohnt hat. Ein durchschnittlicher Gewinn von 500 $ pro Monat ist ein solides Ergebnis für den betriebenen Aufwand. Die nächsten Schritte sind klar: die restlichen Bulk-Karten listen, um den Lagerwert auf Cardmarket zu erhöhen, und die Automatisierung mit Ricardo live schalten, um massiv Zeit zu sparen. Der Schlüssel liegt weniger in großen Sprüngen, sondern in der stetigen Optimierung der Prozesse.

Inventar schneller listen und verkaufen

Hör auf, deine Zeit mit manueller Dateneingabe zu verschwenden. NeoSatoshi hilft dir, deine Pokémon-Karten auf Shopify, eBay und Cardmarket effizient zu listen und deinen Bestand automatisch zu synchronisieren.

Mehr erfahrenKostenlos starten

NeoSatoshi

KI-Kartenerkennung für Verkäufer. Bulk-Listing Workflow. Spare jede Woche Stunden.

Anwendungsfälle

Listing-SoftwareeBay Listing-ToolShopify Listing-ToolCardmarket-WorkflowKartenscannerVerkaufsanalyseAnleitungen

© 2026 NeoSatoshi

Die auf dieser Website dargestellten wörtlichen und grafischen Informationen über das Pokémon Sammelkartenspiel, einschließlich der Kartenbilder und des Textes, unterliegen dem Urheberrecht von The Pokémon Company (Pokémon), Nintendo, Game Freak, Creatures und/oder pokemontcg.io. Diese Website wird nicht von Pokémon, Nintendo, Game Freak oder Creatures produziert oder unterstützt.

AGBDatenschutzKontakt
Loading...

Seite wird geladen...

Deine Privatsphäre

Wir verwenden essenzielle Cookies, um die Website zu betreiben. Mit deiner Einwilligung nutzen wir zusätzlich Analytics, um NeoSatoshi zu verbessern.