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Ein Monat mit nur einer Arbeitswoche: Mein Pokémon-Kartenverkauf im Dezember 2025

Der Dezember war für mein Kartengeschäft ein besonderer Monat. Durch Reisen war ich nur eine Woche wirklich aktiv. Das Ergebnis ist ein realistisches Bild davon, was passiert, wenn man nicht ständig am Ball bleibt und die Fixkosten weiterlaufen.

Von NeoSatoshi

Aktualisiert 3. Mai 2026

Die Realität eines Nebenerwerbs: Nur eine Woche im Einsatz

Im Dezember war ich nur eine Woche wirklich für mein Geschäft da. Zuerst eine Geschäftsreise nach Las Vegas, dann zwei Wochen Familienbesuch über die Feiertage. Meine Shops liefen zwar weiter, aber mit einem Hinweis auf verzögerten Versand. Das ist eine Situation, die viele von uns kennen, die das nebenbei machen. Man kann nicht immer zu 100 % da sein, und die Zahlen spiegeln das wider.

Unerwarteter Erfolg auf Shopify dank eines einfachen Tricks

Obwohl der Monat ruhig war, gab es eine coole Überraschung auf Shopify. Ein Kunde hat eine riesige Bestellung mit 150 Bulk-Karten aufgegeben. Das ist die grösste Bestellung dieser Art, die ich je über eine Plattform erhalten habe. Ich vermute, der Kunde kam ursprünglich von Cardmarket und hat den Flyer gescannt, den ich jeder Sendung beilege.

Das bestätigt eine wichtige Erfahrung: Die Bestellwerte auf Shopify sind oft deutlich höher als auf Marktplätzen. Auch wenn ich dort noch nicht viele Kunden habe, ist das ein starker Grund, den eigenen Shop weiter auszubauen.

Das Problem mit den Verkaufsplattformen

Aktuell verkaufe ich auf vier Kanälen: Shopify, Cardmarket, CardTrader und Ricardo, dem Schweizer Pendant zu eBay. Mein grösstes Problem ist Ricardo. Früher war das meine umsatzstärkste Plattform, aber seit Monaten warte ich auf eine Integration mit Shopify.

Ich weigere mich, Karten dort manuell einzustellen, weil ich dann den Bestand zwischen den Shops von Hand synchronisieren müsste. Das ist zu fehleranfällig und zeitaufwendig. Solange die Anbindung nicht steht, gibt es auf Ricardo keine neuen Karten von mir – und entsprechend brechen die Verkäufe dort ein.

Ein neuer Plan für 2026: Der Sprung auf den Flohmarkt

Eine gute Nachricht gibt es aber: Ich habe für das ganze Jahr 2026 einen festen Platz auf einem lokalen Flohmarkt hier in Bern bekommen. Das sind etwa 10 Termine, meistens an Sonntagen. Es ist zwar kleiner als eine Kartenmesse, aber eine super Gelegenheit, lokal mit Leuten ins Gespräch zu kommen und direkt zu verkaufen. Ich bin gespannt, wie das laufen wird.

Die grösste Baustelle: Wertvolle Karten effizient listen

Mein Hauptproblem ist im Moment der Verkauf meiner wertvolleren Karten – alles ab ein oder zwei Dollar aufwärts. Ich habe hier etwa 900 Karten liegen, die ich verkaufen möchte. Aktuell sind sie nur auf Shopify gelistet, wo aber kaum jemand vorbeischaut.

Ich muss diese Karten auf Cardmarket und CardTrader bringen, wo die Käufer sind. Das Problem ist, einen effizienten Prozess dafür zu finden.

Warum mein Kartensortierer hier versagt

Für meine Bulk-Karten nutze ich einen "Magic Sorter", der die Karten automatisch erkennt. Bei wertvolleren Karten wie Secret Rares funktioniert das aber schlecht, die Erkennungsrate liegt nur bei etwa 30 %.

Ein weiteres Problem: Der Sortierer kann keine Karten in Hüllen ("Sleeves") scannen, weil die Reflexionen die Kamera blenden. Karten in Toploadern passen gar nicht erst rein. Ich will meine wertvollen Karten aber auf keinen Fall ohne Schutz durch eine Maschine jagen, auch wenn das Risiko einer Beschädigung gering ist.

Auf der Suche nach dem richtigen Arbeitsablauf

Ich brauche also einen anderen Weg. Um die Karten über TCG Power Tools auf mehreren Plattformen zu listen, benötige ich für jede Karte ein Bild und die zugehörige Cardmarket-ID. Das alles manuell für 900 Karten zu machen, ist eine gewaltige Aufgabe. Ich suche nach einer Methode, das effizienter zu gestalten, denn das Problem wird ja bei jeder neuen Sammlung, die ich kaufe, wieder auftauchen.

Das Scannen von Karten beschleunigen

Wenn du auch nach einer schnelleren Möglichkeit suchst, deine Karten zu identifizieren und für den Verkauf vorzubereiten, kann dir eine gute Scansoftware Stunden an manueller Arbeit ersparen.

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Die Zahlen für Dezember im Detail

Schauen wir uns die harten Fakten an. Der Monat zeigt deutlich, was passiert, wenn der Verkaufsmotor stottert.

Umsatz im Dezember

  • Ricardo: 170 $
  • Cardmarket: 53 $ (nur Bulk-Karten)
  • CardTrader: 7 $
  • Shopify: 430 $
  • Gesamtumsatz: 660 $

Gewinn im Dezember

  • Ricardo: 50 $
  • Cardmarket: 50 $
  • CardTrader: 0 $
  • Shopify: 125 $
  • Fixkosten: -265 $
  • Gesamtergebnis: -40 $

Die Fixkosten von 265 $ sind etwas gestiegen, da die Gebühren für TCG Power Tools vom Umsatz des Vormonats abhängen und ich jetzt auch für mein Geschäftskonto bezahlen muss. Bei Shopify habe ich auf jährliche Zahlung umgestellt und spare dadurch etwa 10 $ pro Monat.

Die wichtigste Lektion: Wer nicht listet, verliert

Ich wollte euch diesen Monat zeigen, dass man Geld verliert, wenn man nur eine Woche im Monat daran arbeitet und überhaupt keine Karten einstellt. Man hat Fixkosten und kann diese mit einem sehr geringen Verkaufsvolumen nicht decken.

Das ist die Kernaussage. Ohne das ständige Einstellen neuer Karten geht es nicht. Die Verkäufe von altem Lagerbestand reichen nicht aus, um die laufenden Kosten zu decken, besonders wenn man auf den Hauptplattformen noch keine grosse Kundenbasis hat.

Gesamtbilanz und Ausblick

Trotz des schlechten Dezembers bin ich mit den ersten sechs Monaten meines Geschäfts zufrieden. Insgesamt habe ich einen Gewinn von 2.740 $ erzielt. Das ist ein solides Fundament.

Für Januar ist das Ziel klar: Den Prozess für die wertvollen Karten zum Laufen bringen, den Umsatz steigern und wieder in die Gewinnzone kommen. Die Arbeit an diesem Problem wird hoffentlich den grössten Hebel für mehr Verkäufe freisetzen.

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