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Ein ehrlicher Blick hinter die Kulissen: Meine Zahlen und Learnings nach 10 Monaten als Pokémon-Kartenhändler

Zehn Monate sind seit dem Start meines Pokémon-Karten-Geschäfts vergangen. Hier teile ich meine Zahlen für den Monat März, eine teure Lektion, die ich gelernt habe, und meine aktuellen Gedanken zur Skalierung des Ganzen.

Von NeoSatoshi

Aktualisiert 3. Mai 2026

Die teure Lektion: Wenn ein Umschlag nicht hält, was er verspricht

Diesen Monat ist etwas passiert, das in den neun Monaten davor nie ein Problem war. Ein Kunde, ein guter Stammkunde, meldete sich, dass sein Umschlag beschädigt ankam. Es war eine größere Shopify-Bestellung im Wert von etwa 350 Dollar – für meine Verhältnisse eine sehr große Bestellung. Normalerweise liegen meine Bestellwerte deutlich unter 100 Dollar.

Ich hatte die Karten in drei Stapeln zwischen Toploadern aufgeteilt. Einer dieser Stapel fehlte komplett, was einem Verlust von etwas über 100 Dollar entspricht. Nachdem ich mir die Bilder des Käufers angesehen hatte, wurde mir klar: Der Umschlag ließ sich extrem leicht wieder öffnen, nachdem er einmal zugeklebt war. Das war mir bei diesem Umschlagtyp vorher nie aufgefallen.

Mein Learning daraus: Ich prüfe jetzt jeden einzelnen Umschlag. Wenn der Klebestreifen nicht vertrauenswürdig wirkt, sichere ich ihn mit zusätzlichem Klebeband. Eine kleine, aber wie sich herausstellt, wichtige Maßnahme.

Versicherung: Eine pragmatische Kosten-Nutzen-Rechnung

Die Frage nach einer Versicherung für den Versand kam natürlich auf. Ich habe mich aber dagegen entschieden, jetzt standardmäßig alles versichert zu verschicken. In den letzten 10 Monaten habe ich vielleicht 500 bis 1000 Sendungen verschickt und dies war der erste und einzige Verlust. Die Verlustrate ist also extrem niedrig.

Wenn ich die Kosten für eine Versicherung auf jede dieser Sendungen aufschlagen würde, wären meine Gesamtkosten weitaus höher als der gelegentliche Verlust eines Pakets. Für mein Geschäftsmodell ist es wirtschaftlicher, diesen seltenen Verlust in Kauf zu nehmen, als die Fixkosten für den Versand für alle zu erhöhen.

Mein Workflow: Warum ich jede Karte in einen Toploader stecke

Ich wurde gefragt, wie mein Prozess vom Ankauf bis zur Lagerung aussieht. Kurz gesagt: Ich sammle Karten aus Kollektionen, mache Fotos, liste sie auf meiner Webseite und trenne sie dann nach Sprache. Der vielleicht ungewöhnlichste Schritt: Ich stecke jede Karte, die gesleevt ist, sofort in einen Toploader.

Schutz vor eigener Ungeschicklichkeit

Der Hauptgrund ist simpel: Ich bin manchmal ungeschickt. Mir ist schon mal der beste Pull, ein Glurak aus 151, direkt nach dem Ziehen aus der Hand gefallen. Glücklicherweise ist nichts passiert, aber seitdem bin ich lieber auf der sicheren Seite. Ein Toploader schützt die Karte einfach besser als nur eine Hülle.

Bessere Lagerung und schnelleres Handling

Ein weiterer Vorteil ist die Lagerung. Karten in Toploadern lassen sich viel schneller durchblättern. Nur in Hüllen neigen sie dazu, aneinander zu kleben, was das Suchen verlangsamt.

Effizienz bei Einzelkarten-Verkäufen

Die meisten meiner Verkäufe auf Ricardo sind Einzelkarten. Diese muss ich für den Versand sowieso in einen Toploader packen. Indem ich das direkt bei der Einlagerung mache, spare ich mir diesen Schritt beim Verpacken. Für mich ist dieser Prozess also unterm Strich schneller, auch wenn viele andere Händler aus Zeitgründen darauf verzichten.

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Die Zahlen für März: Ein solider, aber kein Rekordmonat

Werfen wir einen Blick auf die Zahlen für März. Ich habe einen Gewinn von 370 Dollar bei einem Umsatz von 2.000 Dollar erzielt. Das ist sehr ähnlich wie im Februar, wo ich bei 1.900 Dollar Umsatz 490 Dollar Gewinn gemacht habe.

Der geringere Gewinn bei ähnlichem Umsatz liegt meiner Meinung nach an der Art der verkauften Karten. Im März hatte ich mehr hochpreisige Einzelkarten mit einer dünneren Marge, während im Februar wohl mehr Bulk-Verkäufe mit höherer Marge dabei waren.

  • Verkaufte Karten: 800
  • Bestellungen: 150
  • Durchschn. Bestellwert: ~13 Dollar
  • Durchschn. Verkaufspreis pro Karte: 2,44 Dollar

Die große Herausforderung: Shopify-Verkäufe steigern

Obwohl ich im März nur fünf Verkäufe über Shopify hatte, wird hier das größte Potenzial deutlich. Der durchschnittliche Bestellwert auf Shopify ist um ein Vielfaches höher als auf anderen Plattformen. Während auf Ricardo oft nur eine einzige Karte gekauft wird, habe ich auf Shopify Bestellungen mit 126 oder sogar 248 Artikeln.

Hier liegen die wirklich großen Hebel: höhere Warenkörbe und geringere Gebühren. Die Herausforderung ist, die Kunden auf den eigenen Shop zu bekommen. Das ist mein Hauptziel für die nächsten Monate. Eine kleine E-Mail-Kampagne zu Ostern hat bereits ein, zwei Verkäufe ausgelöst. Das zeigt, dass der Weg richtig ist, auch wenn ich noch am Anfang stehe.

Bestandsaufnahme: Wo stehe ich nach 10 Monaten?

Aktuell habe ich Karten im Wert von etwa 5.800 Dollar gelistet. Der Großteil meines Bestands von fast 50.000 Karten ist aber immer noch Bulk mit einem Wert von rund 1.200 Dollar. Etwa 1.000 Karten sind höherwertige Einzelkarten mit einem Gesamtwert von 4.500 Dollar.

Ehrlich gesagt, das Wachstum fühlt sich etwas langsam an. Ich hatte gehofft, nach fast einem Jahr schon einen höheren gelisteten Wert zu haben. Aber bei einem monatlichen Gewinn von 370 Dollar ist das Reinvestieren und schnelle Skalieren eine Herausforderung. Trotzdem ist es ein gutes Nebeneinkommen, das immer noch Spaß macht.

Fazit und Ausblick

Die letzten 10 Monate zeigen, dass der Verkauf von Pokémon-Karten ein Marathon ist, kein Sprint. Die kleinen Lektionen, wie das Sichern von Umschlägen, sind genauso wichtig wie die große Strategie. Der Schlüssel zur Skalierung liegt für mich klar darin, den Shopify-Kanal auszubauen, um den Kartenumschlag zu beschleunigen und höhere Margen zu erzielen. Der April wird wahrscheinlich ein schwächerer Monat, da ich zwei Wochen im Urlaub war, aber das gehört zum Betreiben eines Nebengewerbes dazu.

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