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Von 0 auf 35.000 Karten auf Cardmarket: Ein ehrlicher Erfahrungsbericht

Bisher lief mein Geschäft nur über Ricardo, dem Schweizer Pendant zu eBay. Um aber wirklich grosse Mengen an Bulk-Karten zu verkaufen und das Geschäft zu skalieren, musste ich auf die grossen europäischen Plattformen. Der Plan war, mein gesamtes Inventar von 40-50k Karten auf Cardmarket und CardTrader zu listen.

Von NeoSatoshi

Aktualisiert 3. Mai 2026

Die Vorbereitung: Ohne saubere Daten geht nichts

Bevor der Upload starten konnte, musste die Inventarliste stimmen. Das ist die Grundlage für alles. Ich hatte noch einige Fehler in meiner CSV-Datei, zum Beispiel falsche Non-Holo-Varianten. Auch die korrekten Cardmarket-IDs aus dem Katalog zu ziehen, war eine Herausforderung. Ich habe mir da ein paar Runden mit ChatGPT geholfen, um die Daten zu bereinigen. Ohne eine saubere Datei ist der ganze Rest zum Scheitern verurteilt.

Mein Werkzeug für den Massen-Upload: TCG PowerTools

Für die eigentliche Übertragung nutze ich TCG PowerTools. Dort kann ich meine CSV-Datei hochladen und die Spalten zuweisen: Cardmarket-ID, Zustand, Sprache, Erweiterung und so weiter. Das wirklich Nützliche ist die automatische Preisgestaltung. Ich habe eine Regel definiert, die meine Karten auf 115 % des Trendpreises von Cardmarket setzt. Als Fallback, falls kein Trendpreis existiert, habe ich einen Mindestwert von 12 Cent pro Karte festgelegt. So muss ich nicht zehntausende Karten von Hand bepreisen.

Der grosse Unterschied: Cardmarket vs. CardTrader

Das ist meine erste Erfahrung mit dem Verkauf auf Cardmarket, und die grösste Überraschung war die Geschwindigkeit – oder besser gesagt, die Langsamkeit. Ein erster Test mit 5.000 Karten lief die ganze Nacht, über 12 Stunden. Die Synchronisation meines gesamten Inventars von über 35.000 Karten hat am Ende ganze 16 Stunden gedauert. Das ist ein wichtiger Faktor, den man einplanen muss, denn jede Aktualisierung des Bestands wird so zu einem langwierigen Prozess.

Im direkten Vergleich dazu steht CardTrader. Die Plattform habe ich ebenfalls über TCG PowerTools angebunden. Der Unterschied ist wie Tag und Nacht. Die Synchronisation meines gesamten Bestands war dort in wenigen Minuten erledigt. Das ist ein enormer Vorteil in der Handhabung.

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Das Inventar steht: Die Zahlen im Überblick

Nach dem langen Upload-Prozess ist es nun geschafft. Mein Inventar ist auf den neuen Plattformen online. Hier sind die Eckdaten:

  • Einzigartige Artikel: Knapp 9.800 verschiedene Kartenvarianten (ca. halb Deutsch, halb Englisch, plus Reverse- und normale Versionen).
  • Gesamtzahl Karten: Über 35.000.
  • Gelisteter Wert: Rund 10.000 $ auf CardTrader und ein ähnlicher Betrag auf Cardmarket.

Das ist eine solide Basis, um mit dem Verkauf von Bulk-Karten zu starten.

Die beste Woche bisher: Was die Zahlen wirklich bedeuten

Die Expansion hat sich sofort bemerkbar gemacht. Diese Woche war umsatztechnisch die bisher stärkste der ganzen Challenge, mit einem Umsatz von fast 1.000 $. Man muss aber ehrlich sein: Ein Grossteil davon kam aus einer Auktion für eine PSA-Karte auf Ricardo, die allein über 300 $ einbrachte.

Viel interessanter ist der Gewinn, der direkt auf die neuen Plattformen zurückzuführen ist. Vom Gesamtgewinn von 160 $ in dieser Woche kamen ca. 50 $ von Cardmarket und 40 $ von CardTrader. Das zeigt, dass die neuen Kanäle sofort angefangen haben zu arbeiten, auch wenn es sich um langsame Verkäufe von Einzelkarten handelt.

Eine realistische Einschätzung der Verkäufe

Ich frage mich, ob dieses Niveau gehalten werden kann. Mir ist aufgefallen, dass einige Käufer gezielt teurere Trainerkarten gekauft haben, wahrscheinlich Spieler, die diese für ihre Decks brauchen. Wenn dieser Bestand an gefragten Karten aufgebraucht ist, könnten die Verkäufe wieder zurückgehen. Das werden die nächsten Wochen zeigen.

Nicht alles läuft nach Plan: Das Master-Set-Problem

Ein anderer Teil meines Plans, der Verkauf von kompletten Master-Sets, läuft leider nicht so gut. Die Sets sind jetzt seit zwei Wochen auf Ricardo online, aber ich hatte noch keinen einzigen Verkauf. Ich werde dem Ganzen noch eine Woche geben und dann wahrscheinlich den Preis anpassen müssen. Das gehört zum Geschäft dazu – nicht jede Idee funktioniert auf Anhieb.

Mein Fazit nach Woche 6

Nach sechs Wochen liegt mein Gesamtgewinn bei knapp 400 $. Das ist ein Anfang, aber um mein Ziel von 50.000 $ zu erreichen, ist das Tempo viel zu langsam. Ich müsste meinen wöchentlichen Gewinn etwa verachtfachen. Der Weg ist also noch weit, aber durch die Erschliessung von Cardmarket und CardTrader habe ich jetzt die notwendige Grundlage für mehr Volumen geschaffen.

Nächste Woche steht an, die kürzlich erworbenen EX-Karten als Einzelkarten auf Ricardo zu listen und die vervollständigten deutschen Master-Sets anzubieten. Ausserdem steht ein grösserer Bulk-Ankauf an.

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