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Aus 25.000 Bulk-Karten komplette Sets bauen: Eine praktische Analyse

Du hast eine riesige Menge an Bulk-Karten und fragst dich, ob es sich lohnt, daraus komplette Sets zusammenzustellen? Ich habe den Prozess mit über 25.000 englischen Karten durchgezogen und zeige dir hier die Ergebnisse und meine Vorgehensweise.

Von NeoSatoshi

Aktualisiert 3. Mai 2026

Die Ausgangslage: 25.000 Karten sind sortiert

Nach wochenlanger Arbeit ist ein großer Meilenstein erreicht: Alle englischen Bulk-Karten sind mithilfe einer Sortiermaschine erfasst und im Inventar. Insgesamt handelt es sich um mehr als 25.000 Karten, aufgeteilt in etwa 21.500 normale Karten (Common, Uncommon, Rare) und rund 4.000 Reverse-Holos. Das ist die Basis, um zu prüfen, welche Sets sich aus diesem Bestand vervollständigen lassen.

Die Inventur: Welche Sets sind bereits komplett?

Um herauszufinden, wie viele vollständige Sets sich in dem riesigen Haufen verbergen, habe ich ein kleines Skript verwendet. Dieses Skript analysiert die Inventardaten für 41 verschiedene Sets und prüft, ob alle normalen Karten (ohne Holos), alle Karten inklusive Holos und alle Reverse-Holos vorhanden sind.

Das Ergebnis ist ernüchternd, aber aufschlussreich:

  • Normale Sets (ohne Holos): Nur eine Handvoll, meist kleinere Spezialsets, sind komplett. Dazu gehören Champion's Path, Shining Fates, Celebrations und Pokémon Go. Aber auch größere Sets wie Lost Origin und Silver Tempest sind dabei.
  • Reverse-Holo-Sets: Kein einziges Set ist vollständig. Hier fehlen durchweg zu viele Karten.
Leider haben wir noch nicht viele Sets, die bereits vervollständigt sind. [...] Auf der Reverse-Seite sehen wir, dass kein einziges Set vervollständigt ist.

Die Strategie: Fehlende Karten gezielt nachkaufen

Die gute Nachricht ist, dass die Analyse auch zeigt, welche Karten genau fehlen. Bei vielen Sets ist die Lücke erstaunlich klein. Für das Set 151 fehlen beispielsweise nur zwei normale Karten, für Temporal Forces nur eine. Bei anderen Sets sind es sieben oder elf fehlende Karten.

Das macht die Vervollständigung wirtschaftlich sinnvoll. Anstatt auf gut Glück mehr Bulk zu kaufen, können die fehlenden Einzelkarten gezielt auf Plattformen wie Cardmarket nachgekauft werden. Für die ersten Sets habe ich rund 50 Dollar für über 300 fehlende Karten investiert. Um den Überblick zu behalten, habe ich eine Datei erstellt, die alle fehlenden Karten auflistet – so wird der Einkauf deutlich einfacher.

Behalte den Überblick über deinen Bestand

Eine genaue Inventarliste ist die Grundlage für strategische Entscheidungen wie das Nachkaufen von Karten. Eine Scanner-App hilft dir, deine Karten schnell und fehlerfrei zu erfassen.

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Alternative zur Set-Vervollständigung: Eigene Lots erstellen

Da nicht jedes Set vervollständigt werden kann, ist eine andere Strategie die Erstellung von „Lots“ oder Kartenbündeln. Mein Ansatz ist, Pakete zu schnüren, die für Käufer attraktiv sind. Ein typisches Lot besteht aus:

  • 85 Common/Uncommon-Karten
  • 7 Reverse-Holo-Karten
  • 7 Rare-Karten (Holos)
  • 1 V-Karte

Duplikate vermeiden mit dem richtigen Werkzeug

Ein häufiges Problem bei selbstgemachten Lots sind Duplikate, was bei Käufern nicht gut ankommt. Um das zu vermeiden, nutze ich die Sortiermaschine. Ich kann Stapel mit einer vordefinierten Größe (z.B. 85 Karten) erstellen lassen, wobei die Maschine sicherstellt, dass jede Karte in einem Stapel nur einmal vorkommt. Sobald ein Duplikat erkannt wird, legt die Maschine es in den nächsten Stapel. So entstehen saubere, duplikatfreie Bündel.

Praktische Hürden und Lösungsansätze

Im Verkäuferalltag stößt man immer wieder auf kleine und große Herausforderungen. Zum Beispiel habe ich eine Kiste Bulk erhalten, in der jede einzelne Common-Karte eingehüllt war. Der Aufwand, tausende Karten auszuhüllen, lohnt sich nicht. Solche Posten verkaufe ich lieber direkt als Bulk weiter.

Ein anderes Thema ist die Beschaffung. Für meine Lots benötige ich ständig V-Karten. Da diese nun zur Neige gehen, muss ich auf Cardmarket Nachschub bestellen. Auch die Buchhaltung für das Unternehmen war eine größere Aufgabe, die ein ganzes Wochenende in Anspruch nahm. Mein Tipp: Erledige die Buchhaltung laufend über das Jahr, um am Ende nicht unter Zeitdruck zu geraten.

Die aktuellen Geschäftszahlen

Auch diese Woche gibt es ein Update zu den Zahlen. Ein Erfolg war die Erhöhung meines Verkaufslimits auf Ricardo von 100 auf 200 Artikel, was mir mehr Spielraum für neue Angebote gibt. Die freien Plätze wurden sofort mit höherwertigen Karten gefüllt.

  • Warenwert auf Ricardo: ca. 2.300 CHF (~3.000 $)
  • Umsatz diese Woche: 88 CHF (~110 $) – der bisher höchste Wochenumsatz.
  • Gesamtumsatz: 215 CHF (~270 $)
  • Gewinn diese Woche: 70 $
  • Gesamtgewinn: 125 $

Der Gewinn steigt stetig und deckt bald die monatlichen Fixkosten. Das ist ein solides Ergebnis für den ersten Monat.

Fazit und nächste Schritte

Die Analyse von 25.000 Bulk-Karten zeigt klar: Komplette Sets aus zufälligem Bulk zu ziehen, ist schwierig, aber nicht unmöglich. Mit einer gezielten Nachkauf-Strategie für die letzten fehlenden Karten lässt sich der Wert des Bestands deutlich steigern. Wo das nicht sinnvoll ist, sind duplikatfreie Lots eine hervorragende Alternative.

Als Nächstes stehen die deutschen Karten auf dem Programm. Sie durchlaufen gerade die Sortiermaschine. Danach wird auch hier eine Inventur gemacht, fehlende Karten werden bestellt und die fertigen Sets und Lots anschließend zum Verkauf angeboten.

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