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Vom Bulk zum Master-Set: Meine Strategie, um 50.000 Pokémon-Karten profitabel zu verkaufen

Du hast eine grosse Menge an Pokémon-Karten-Bulk und fragst dich, wie du daraus am besten Profit schlägst? Ich zeige dir meinen Ansatz, aus 50.000 Karten komplette Sets zu erstellen, zu listen und zu verkaufen – inklusive aller Zahlen und Herausforderungen.

Von NeoSatoshi

Aktualisiert 3. Mai 2026

Die Grundidee: Aus Bulk werden „Light Master Sets“

Der Plan ist, aus einer riesigen Menge von 50.000 unsortierten Karten sogenannte „Light Master Sets“ zu erstellen. Das sind Sets, die alle gewöhnlichen (Common), ungewöhnlichen (Uncommon) und seltenen (Rare) Karten eines bestimmten Pokémon-Sets enthalten. Die Idee dazu kam, als ich sah, wie gut sich bereits zusammengestellte Sets von Paldeas Schicksal verkauften.

Der Prozess: Vom Sortieren zum fertigen Set

Zuerst müssen alle Karten digital erfasst werden. Für die rund 25.000 englischen Karten habe ich einen automatischen Kartensortierer genutzt, um den Prozess zu beschleunigen. Danach folgte der manuelle Abgleich: Welche Karten fehlen, um ein Set zu vervollständigen?

Die fehlenden Karten – oft nur eine Handvoll pro Set – bestelle ich gezielt auf Cardmarket nach. Das Gleiche mache ich jetzt für die deutschen Karten, von denen ich etwa 15.000 normale und 2.000 Reverse-Karten im Bestand habe. Auch hier sind die meisten Sets unvollständig.

Eine unerwartete Hürde: Non-Holo-Varianten

Beim Zusammenstellen der Sets stiess ich auf ein Problem: Karten aus „Build & Battle“-Decks. Einige Karten, die normalerweise Holos sind, existieren in diesen Decks als Non-Holo-Varianten.

Mein automatischer Sortierer hat diese fälschlicherweise als Holo-Karten erfasst, was sie aber nicht sind. Das führt zu Fehlern im Inventar. Es stellt sich auch die Frage: Gehören diese speziellen Non-Holo-Varianten zu einem vollständigen Common/Uncommon/Rare-Set dazu oder nicht? Das ist ein Detail, das man im Auge behalten muss, um Käufer nicht zu enttäuschen.

Die Preisstrategie: Was ist ein Set wert?

Die Preisfindung ist ein wichtiger Teil des Prozesses. Ich habe mit Preisen zwischen 15 und 30 Schweizer Franken für ein Set experimentiert. Für 15 Franken waren die Sets sofort weg, was darauf hindeutet, dass der Preis zu niedrig war.

Deshalb starte ich jetzt bei den meisten Sets mit einem Preis von 30 Franken. Wenn sich ein Set über mehrere Wochen nicht verkauft, kann ich den Preis immer noch senken.

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Ein gutes Werkzeug zur Bestandserfassung und zum Erstellen von Angeboten ist die halbe Miete. NeoSatoshi hilft dir, deine Karten schnell und präzise auf mehreren Plattformen zu listen.

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Kalkulation: Wie viel Gewinn bleibt pro Set?

Um zu sehen, ob sich der Aufwand lohnt, habe ich eine Beispielrechnung aufgestellt. Bei einem Verkaufspreis von 30 Franken sieht die Kalkulation wie folgt aus:

  • Kosten für die Bulk-Karten im Set: ca. 5 SFr.
  • Verpackung: ca. 1 SFr.
  • Plattformgebühren (Ricardo, 10 %): 3 SFr.
  • Kosten für zugekaufte Einzelkarten: ca. 5 SFr. (konservativ geschätzt)
  • Versand: 0 SFr. (zahlt der Käufer)

Unter dem Strich bleibt ein geschätzter Gewinn von etwa 17 Franken pro verkauftem Set. Das ist ein solider Wert für den betriebenen Aufwand.

Anpassungen für gefragte Sets und knappen Bestand

Diese Strategie ist nicht starr. Für besonders gefragte Sets wie Pokémon 151, die auf eBay für 45 bis 50 Franken verkauft werden, setze ich den Preis höher an. Ich werde versuchen, meine beiden kompletten Sets für 50 Franken zu verkaufen.

Eine weitere Taktik: Wenn ich von einem Set nur noch ein einziges Exemplar auf Lager habe, erhöhe ich den Preis. Das verhindert, dass mein Bestand zu schnell ausverkauft ist und gibt mir Zeit, Nachschub zu organisieren.

Ein neuer Weg für Cardmarket: TCG Power Tools

Lange dachte ich, ein automatisches Listen auf Cardmarket sei nicht ohne Weiteres möglich. Nun habe ich aber mit TCG Power Tools einen offiziellen Partner von Cardmarket entdeckt.

Dieses Werkzeug ermöglicht es, den gesamten Kartenbestand per Datei hochzuladen und die Angebote zu erstellen. Es bietet sogar eine Synchronisation mit CardTrader. Um das nutzen zu können, habe ich einen Firmen-Account bei Cardmarket beantragt. Das könnte den Verkaufsprozess erheblich vereinfachen.

Die Zahlen nach dem ersten Monat

Nach vier Wochen, also dem ersten Monat der Challenge, ist es Zeit für einen Kassensturz.

  • Gelisteter Warenwert (Ricardo): ca. 2.500 SFr.
  • Umsatz im ersten Monat: ca. 550 $
  • Gewinn im ersten Monat (vor Fixkosten): 177 $
  • Reingewinn nach einem Monat: ca. 10 $

Ja, du liest richtig. Nach Abzug aller Kosten steht am Ende des ersten Monats ein Gewinn von 10 Dollar. Das ist nicht viel, aber es ist ein Gewinn und kein Verlust. Das Fundament ist gelegt.

Fazit und nächste Schritte

Der erste Monat zeigt, dass der Weg von 50.000 Bulk-Karten zu einem profitablen Geschäft ein Marathon ist, kein Sprint. Die Strategie, komplette Sets zu erstellen, scheint aber Potenzial zu haben. Der Schlüssel liegt in der effizienten Abwicklung, der richtigen Preisstrategie und der Minimierung der Kosten für fehlende Karten.

In der nächsten Woche werde ich die Erstellung der Master-Sets abschliessen, die fehlenden deutschen Karten bestellen und alles für den Verkauf vorbereiten. Das Ziel ist klar: die Verkaufszahlen steigern und den kleinen Gewinn aus dem ersten Monat ausbauen.

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