Meine bisher beste Verkaufswoche: Wie ich Gewinne reinvestiere und mein Geschäft skaliere
Diese Woche war die bisher beste in meiner Verkäuferkarriere. Ich habe meine Sortiermaschine verkauft, das Geld sofort in neue Sammlungen reinvestiert und einen neuen Verkaufsrekord aufgestellt.
Von NeoSatoshi
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Aktualisiert 29. Mai 2026
Willkommen zurück. Diese Woche war aus mehreren Gründen bemerkenswert. Der wichtigste: Ich habe meine „Magic Sorting Machine“ verkauft, die mir seit etwa einem Jahr treue Dienste geleistet hat.
Abschied von der Sortiermaschine: Ein strategischer Wechsel
Die Maschine war am Anfang entscheidend, um meine ganzen Massenkarten („Bulk“) zu sortieren und in mein Inventar aufzunehmen. Nachdem ich nun die letzten 10.000 dieser Karten erfasst habe, ist dieser Prozess für mich abgeschlossen. Ich werde in Zukunft keine grossen Mengen an Massenkarten mehr hinzufügen.
Der Fokus verlagert sich jetzt klar auf wertvollere Einzelkarten und Sammlungen. Der Verkauf der Maschine war also ein logischer Schritt. Das Geld, das ich dadurch eingenommen habe, wurde auch nicht lange auf dem Konto geparkt.
So habe ich den Erlös direkt reinvestiert
Ich habe den Erlös aus dem Verkauf direkt genutzt, um neue Karten zu kaufen. Hier ist ein Überblick über die Neuzugänge:
Die grosse Pikachu-Sammlung für 533 CHF
Der grösste Zukauf war eine Sammlung für 533 Schweizer Franken (etwas über 600 $). Es war die zweitgrösste Investition, die ich bisher getätigt habe. Die Sammlung besteht hauptsächlich aus Pikachu-Karten, die sich erfahrungsgemäss sehr gut verkaufen. Auch einige Gluraks und ältere Karten sind dabei, und der Zustand sieht vielversprechend aus.
Ein Paket mit VMAX-, V- und GX-Karten für 150 CHF
Für 150 Franken habe ich ein Konvolut von 108 Karten erworben, hauptsächlich VMAX-, V- und GX-Karten. Ich rechne mit einem minimalen Listenpreis von zwei Franken pro Karte, wobei einige deutlich mehr wert sind. Das sollte also ein rentabler Kauf sein.
Weitere Sammlungen und ein Ausblick
Zusätzlich kam noch eine kleinere Sammlung mit schönen EX-Karten, einem Glurak, Dragoran und Gengar dazu. Ich stehe ausserdem mit dem Verkäufer in Kontakt, um ihm seine restlichen englischen Karten für 800 Franken abzukaufen. Das Geld aus der Sortiermaschine ist also bereits wieder im Kreislauf.
Die Herausforderung mit japanischen Karten
Beim Kauf von Sammlungen konzentriere ich mich auf deutsche und englische Karten. Trotzdem landen immer wieder japanische Karten bei mir. Mittlerweile habe ich eine ganze Elite-Trainer-Box gefüllt, also etwa 500 japanische Karten.
Darunter sind einige tolle Stücke, wie EX-Karten und „Art Rares“. Das Problem: Mein aktuelles System zur Inventarisierung unterstützt keine japanischen Karten. Ich kann sie also nicht einfach in meinen Shop aufnehmen.
Ich überlege, eine Funktion zur Erkennung japanischer Karten in meine Software zu integrieren. Wenn ich noch eine weitere Box voll habe und mit rund 1.000 Karten starten kann, würde sich der Aufwand vielleicht lohnen.
Schnelleres Listing, mehr Verkäufe
Mein System hat noch keine japanische Kartenerkennung, aber für englische und deutsche Karten ist es unschlagbar. Spare Stunden beim Erfassen deines Inventars.
Die Zahlen der Woche: Ein neuer Rekord
Kommen wir zu den Zahlen vom 18. bis 24. Mai. Diese Woche war die beste, die ich in der ganzen Zeit erlebt habe – sie war sogar besser als manche kompletten Monate.
- Gewinn: 400 $
- Umsatz nach Plattform: 450 $ auf Shopify, 200 $ auf Cardmarket, plus Verkäufe auf Ricardo
- Verkaufte Karten: 420 (davon ca. 250 Massenkarten und 160 Einzelkarten)
- Bestellungen: 71
- Durchschnittlicher Bestellwert: ca. 20 $
- Aktiver Lagerwert: 7.500 $
Was steckt hinter dem Erfolg dieser Woche?
Ein solcher Umsatzsprung kommt nicht von ungefähr. Der Hauptgrund war, dass ich endlich viele Einzelkarten aus den Sammlungs-Käufen der letzten Wochen online gestellt habe. Gleichzeitig ging die letzte Charge an Massenkarten aus der Sortiermaschine live.
Obwohl es sich oft um günstige Karten handelte, waren auch einige im Wert von über 10 $ dabei. Diese Mischung hat den Umsatz in die Höhe getrieben. Es zeigt sich wieder: Ein stetig wachsendes und gut erfasstes Inventar ist die Basis für den Erfolg.
Ausblick: Das 1.000-Dollar-Gewinnziel rückt näher
Diese Rekordwoche macht Hoffnung. Zum ersten Mal scheint das Ziel, 1.000 $ Gewinn in einem Monat zu erzielen, in greifbare Nähe zu rücken. Mit den neu gekauften Sammlungen wird der Wert meines aktiven Inventars weiter steigen, was hoffentlich zu noch mehr Verkäufen führt.
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