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Mein Pokémon-Karten-Geschäft nach 4 Monaten: Ein ehrlicher Blick auf Zahlen, Gewinn und Prozesse

Nach fast vier Monaten im Pokémon-Karten-Geschäft ist es Zeit für ein umfassendes Update. Hier zeige ich dir ungeschönt die kompletten Zahlen für den Monat September – von den Einnahmen und Kosten bis zum tatsächlichen Gewinn.

Von NeoSatoshi

Aktualisiert 3. Mai 2026

Die wichtigsten Zahlen für September im Überblick

Vier Monate nach dem Start von Null auf Hundert hat das Geschäft eine solide Basis erreicht. Der September war ein starker Monat, der die bisherige Arbeit bestätigt. Hier sind die Eckdaten:

  • Gesamtumsatz: 1.750 $
  • Gesamtgewinn (nach Kosten): ca. 700 $
  • Verkaufte Karten: Einzelkarten ab 1 $, aber auch ein grosser Anteil an Bulk-Karten
  • Wichtigste Plattformen: Ricardo, Cardmarket, Card Trader und Direktverkäufe

Umsatz im Detail: Woher das Geld kam

Der Gesamtumsatz von 1.750 $ im September verteilt sich auf verschiedene Kanäle. Es ist interessant zu sehen, wie sich die Einnahmen zusammensetzen:

  • Ricardo: Mit ca. 1.250 $ der mit Abstand grösste Umsatzbringer. Hier werden vor allem die wertvolleren Einzelkarten (ab 1 $) verkauft.
  • Cardmarket: 235 $. Hierüber laufen ausschliesslich Bulk-Karten.
  • Card Trader: 130 $. Ebenfalls nur für Bulk-Karten genutzt.
  • Direktverkäufe: 150 $. Dies sind Verkäufe, die über E-Mail-Anfragen von Kunden (oft von Ricardo) zustande kommen.
  • Shopify: 20 $. Der eigene Shop ist erst eine Woche alt und hat bereits die ersten zwei Bestellungen generiert.

Die monatlichen Fixkosten

Natürlich gibt es auch laufende Kosten. Transparenz ist hier wichtig, um den tatsächlichen Gewinn zu verstehen. Im September fielen folgende Fixkosten an:

  • Geschäftspostadresse: ca. 150 $ pro Monat. Der grösste einzelne Kostenpunkt.
  • TCG Power Tools: 12 $ pro Monat. Ein Werkzeug zur Synchronisierung zwischen Cardmarket und Card Trader.
  • Magic Sorter: ca. 35 $ pro Monat. Die Kosten für die Software zur Kartenerkennung nach dem Ende der kostenlosen Testphase.
  • Shopify: Aktuell 0 $, da die ersten drei Monate kostenlos sind. Zukünftig werden hier ca. 30 $ pro Monat anfallen.

Der tatsächliche Gewinn nach Abzug aller Kosten

Nachdem alle Einnahmen und Kosten auf dem Tisch liegen, kommen wir zur wichtigsten Zahl: dem Gewinn. Nach Abzug der Fixkosten blieb im September ein Reingewinn von ziemlich genau 680 $ übrig.

Auch der Verkauf von Bulk-Karten trägt massgeblich zum Gewinn bei. Allein über Cardmarket und Card Trader wurden mit günstigen Karten fast 300 $ Gewinn erzielt. Das zeigt, dass man auch mit Masse Geld verdienen kann, wenn die Prozesse stimmen.

Die Realität des Vertriebs: Ein Versuch und ein Dämpfer

Ein wichtiger Schritt für das Wachstum wäre der Zugang zu offiziellen Vertriebskanälen, um neue Produkte wie ETBs oder Displays zu verkaufen. Der Versuch, einen Account beim einzigen grossen Distributor in der Schweiz zu bekommen, scheiterte jedoch. Die Nachfrage von bestehenden Händlern ist so hoch, dass aktuell keine neuen Kunden angenommen werden. Das war zwar erwartet, ist aber dennoch ein Punkt, der das Wachstum vorerst auf den Verkauf von Einzelkarten und Bulk beschränkt.

Das Herzstück des Betriebs: Ein neues Inventarsystem

Eine der grössten Verbesserungen war die Einführung eines neuen Inventarsystems. Das alte System, bei dem 30.000 Karten nach Set, Alphabet und Sprache sortiert waren, war für das Picken von Bestellungen einfach zu langsam.

Schnelleres Picken, weniger Aufwand

Das neue System macht das Finden und Heraussuchen von Karten zwei- bis dreimal schneller. Jede Karte hat einen festen Platz, was die Auftragsabwicklung enorm beschleunigt. Die Einrichtung hat zwar etwa acht Stunden gedauert, aber die Zeitersparnis im Alltag ist unbezahlbar.

Master-Sets aus Bulk-Käufen vervollständigen

Ein cleverer Nebeneffekt des neuen Systems: Es kann automatisch Listen von unvollständigen Master-Sets erstellen. Anstatt teure Einzelkarten zu kaufen, um Sets zu komplettieren, werden die fehlenden Karten einfach aus neuen Bulk-Ankäufen herausgesucht. So entstehen komplette Sets quasi zum Preis von Bulk-Karten (1-4 Cent pro Karte), was eine viel höhere Marge ermöglicht.

Sortierst du noch oder verkaufst du schon?

Ein effizientes Inventarsystem ist die Grundlage für schnelles Wachstum. Mit einem Kartenscanner kannst du deine Karten schnell identifizieren und digitalisieren, um dein Inventar mühelos zu verwalten.

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Der eigene Shopify-Shop: Chancen und Hürden

Ein eigener Shopify-Shop wurde gestartet, mit einem Mindestbestellwert von 10 Schweizer Franken. Die ersten Bestellungen kamen überraschend schnell, was das Potenzial eines eigenen Kanals unterstreicht. Der grosse Vorteil: niedrigere Gebühren (ca. 5 % statt 10-12 % auf anderen Plattformen) und direkter Kundenkontakt.

Die grösste Herausforderung ist die Synchronisierung des Bestands. Ein Verkauf auf Ricardo (dem Schweizer eBay-Pendant) muss manuell im Shopify-Inventar angepasst werden und umgekehrt. Es gibt Pläne, dies über eine API zu automatisieren. Auch die Synchronisierung des Bulk-Inventars von Cardmarket/Card Trader mit Shopify ist geplant, allerdings gibt es bei dem genutzten Dienstleister TCG Power Tools eine zweimonatige Wartezeit.

Kreative Wege zur Beschaffung von Karten

Um den Nachschub an Bulk-Karten zu sichern, wurden zwei einfache, aber effektive Methoden eingeführt. Erstens gibt es auf der Webseite ein Formular, über das Leute aus der Schweiz ihre Bulk-Karten direkt verkaufen können. Zweitens wird in den Ricardo-Angeboten darauf hingewiesen, dass Kunden per E-Mail eine Liste mit fehlenden Karten schicken können. Dies führt zu etwa einer Anfrage pro Woche und generiert unkomplizierte Zusatzverkäufe.

Fazit und nächste Schritte

Nach vier Monaten ist das Geschäft profitabel und die Zahlen entwickeln sich positiv. Der Schlüssel dazu sind optimierte Prozesse, insbesondere das neue Inventarsystem, das die Abwicklung von Bestellungen massiv beschleunigt hat. Der Verkauf von Bulk-Karten ist eine solide Einnahmequelle, die nicht unterschätzt werden sollte.

Die grösste Herausforderung wird in Zukunft das Zeitmanagement sein. Je mehr Bestellungen eingehen, desto mehr Zeit frisst die Abwicklung. Diese Zeit fehlt dann für die Weiterentwicklung des Geschäfts, wie die Optimierung der Webseite oder das Erstellen von Inhalten. Die Automatisierung der Bestandssynchronisierung wird daher der nächste entscheidende Schritt sein.

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