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Pokémon-Karten in der Schweiz verkaufen: Plattformen, Steuern und Strategien für Händler

Der Verkauf von Pokémon-Karten in der Schweiz unterscheidet sich stark von Märkten wie den USA oder Deutschland. Wenn du wissen willst, wie du hier erfolgreich sein kannst, ist es wichtig, die lokalen Plattformen und Regeln zu kennen.

Von NeoSatoshi

Aktualisiert 4. Mai 2026

Warum der Schweizer Markt anders ist

Die Schweiz ist mit rund neun Millionen Einwohnern ein relativ kleines Land. Das bedeutet, dass auch der Markt für Pokémon-Karten kleiner ist als in den Nachbarländern. Trotzdem ist die Community sehr aktiv. Die grösste Herausforderung besteht darin, die richtigen Plattformen zu kennen und die spezifischen Regeln für Versand und Steuern zu verstehen, die sich deutlich von denen in der EU oder den USA unterscheiden.

Ricardo: Die wichtigste Plattform für den Binnenmarkt

Die mit Abstand meistgenutzte Plattform für den Verkauf innerhalb der Schweiz ist Ricardo. Man kann es sich wie eine rein schweizerische Version von eBay vorstellen. Hier finden die meisten Verkäufe statt, egal ob für gegradete Karten oder Einzelkarten. Die Plattform ist sehr aktiv und es lassen sich gute Preise erzielen.

Ein entscheidender Vorteil von Ricardo ist das Gebührenmodell: Anders als bei eBay, wo man ab einer gewissen Grösse einen Shop mit monatlichen Fixkosten benötigt, fallen bei Ricardo nur dann Gebühren an, wenn du tatsächlich etwas verkaufst. Diese liegen mit 10 % bis 12 % in einem ähnlichen Bereich wie bei eBay. Du kannst sowohl Auktionen als auch Festpreisangebote erstellen.

eBay: Hauptsächlich für den Export

Die eBay-Community in der Schweiz selbst ist sehr klein. Die meisten Schweizer nutzen die Plattform nicht aktiv für Käufe und Verkäufe. Wenn du auf eBay verkaufst, wirst du deine Karten also hauptsächlich ins Ausland exportieren, vor allem in die Nachbarländer wie Deutschland, Österreich, Italien oder Frankreich. Für den reinen Inlandsverkauf ist eBay daher weniger geeignet.

Die Herausforderungen beim Export: Steuern und Versand

Wenn du Karten aus der Schweiz exportierst, kommen einige Hürden auf dich zu. Das grösste Problem ist die Mehrwertsteuer von rund 20 %, die im Zielland anfällt. Zusammen mit den oft hohen Versandkosten aus der Schweiz schmälert das deine Marge erheblich.

Besonders bei gegradeten Karten lohnt sich der Export oft nicht. Die Kosten für Versand und Steuern sind einfach zu hoch.

Eine Ausnahme könnten Bulk-Karten sein, also Massenware. Da hier die Gewinnspanne von vornherein grösser ist, kann sich ein Export trotz der Zusatzkosten lohnen. Für die meisten anderen Karten ist der Verkauf innerhalb der Schweiz aber die profitablere Option.

Preisgestaltung im Schweizer Kontext

Ein weiterer Faktor ist das Preisniveau. Da die Gehälter in der Schweiz im Durchschnitt höher sind als in den Nachbarländern, lassen sich hier tendenziell auch höhere Preise für Pokémon-Karten erzielen. Das ist ein Vorteil für den Verkauf im Inland. Beim Export führt es jedoch dazu, dass deine Angebote im internationalen Vergleich oft zu teuer sind und du nur schwer konkurrenzfähig bist.

Cardmarket: Flexibel, aber mit Bedacht nutzen

Cardmarket ist eine weitere Option, die dir zur Verfügung steht. Die Plattform ist in ganz Europa etabliert und du kannst wählen, ob du nur innerhalb der Schweiz oder auch international verkaufen möchtest. Auch hier gilt: Sobald du ins Ausland versendest, musst du die steuerlichen Aspekte berücksichtigen. Für viele Verkäufer ist es daher am einfachsten, sich auch auf Cardmarket auf den Versand innerhalb der Schweiz zu beschränken.

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Die Steuer-Situation in der Schweiz: Ein grosser Vorteil für Kleinunternehmer

Einer der grössten Vorteile für Verkäufer in der Schweiz ist die Regelung zur Mehrwertsteuer. Solange dein Jahresumsatz unter einem Schwellenwert von 100.000 Schweizer Franken liegt, bist du nicht mehrwertsteuerpflichtig. Das bedeutet, du musst keine Steuern auf deine Verkäufe abführen, was deine Marge im Vergleich zu Verkäufern in der EU deutlich erhöht. Dies macht den Start als kleinerer Händler in der Schweiz besonders attraktiv.

Zukünftige Experimente: Card Trader und ein eigener eBay-Shop

Für den internationalen Versand gibt es interessante Alternativen wie Card Trader. Mit Diensten wie «Card Trader Zero» kannst du deine Karten an das Unternehmen senden, welches dann den Versand ins Ausland für dich bündelt und abwickelt. Dies könnte eine Lösung sein, um die Komplexität des internationalen Versands zu reduzieren.

Auch ein eigener eBay-Shop für den Export bleibt eine Überlegung wert, insbesondere wenn man bereits Erfahrung mit der Plattform hat. Ob es sich lohnt, muss im Einzelfall getestet werden.

Zusammenfassung: Deine Strategie für die Schweiz

Für den erfolgreichen Verkauf von Pokémon-Karten in der Schweiz solltest du dich auf eine klare Strategie konzentrieren:

  • Nutze Ricardo als deine primäre Plattform für den Verkauf innerhalb der Schweiz. Hier erreichst du die meisten Käufer und profitierst von einem einfachen Gebührenmodell.
  • Sei vorsichtig beim Export. Prüfe bei eBay und Cardmarket genau, ob sich der internationale Versand aufgrund von Steuern und hohen Kosten für deine Produkte lohnt.
  • Profitiere vom Steuervorteil. Als Kleinunternehmer unter 100.000 Franken Umsatz pro Jahr musst du keine Mehrwertsteuer abführen.
  • Verkaufe teurere Karten im Inland. Höherpreisige Einzel- und gegradete Karten lassen sich aufgrund des höheren Preisniveaus am besten innerhalb der Schweiz verkaufen.

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