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Mein Pokémon-Karten-Geschäft nach 2 Monaten: Zahlen, Learnings und die nächsten Schritte

Ich verkaufe seit knapp zwei Monaten Pokémon-Karten mit dem Ziel, in einem Jahr 50.000 $ Umsatz zu erreichen. Hier ist eine ehrliche Zusammenfassung meiner Anfänge, meiner aktuellen Zahlen und meiner Pläne für die Zukunft.

Von NeoSatoshi

Aktualisiert 3. Mai 2026

Der Start: Von 50.000 Karten und einer digitalen Hürde

Alles begann mit der Idee, aus meiner Leidenschaft ein Geschäft zu machen. Ich habe angefangen, grosse Mengen an Bulk-Karten zu kaufen – insgesamt kamen so etwa 45.000 bis 50.000 Karten für rund 1.500 $ zusammen. Dazu kamen noch Karten aus meiner eigenen Sammlung im Wert von etwa 2.000 $, die ich verkaufen wollte. Mein Startinventar hatte also einen Wert von circa 3.500 $.

Das grösste Problem am Anfang war jedoch nicht das Beschaffen der Karten, sondern sie in ein digitales Inventar zu bekommen. Die Karten lagen monatelang sortiert hier, aber ohne eine digitale Liste konnte ich sie nicht online verkaufen. Das war die erste grosse Hürde.

Die entscheidende Investition: Eine Sortiermaschine

Um das Inventarproblem zu lösen, habe ich mich nach zwei Monaten für den Kauf einer Sortiermaschine entschieden. Diese hat mich rund 2.500 $ gekostet. Das ist keine der professionellen Maschinen für 20.000 $, sondern ein für ambitionierte Verkäufer erschwingliches Modell.

Rückblickend war das die beste Entscheidung. Die Maschine hat mir unzählige Stunden erspart. Meine gesamten Startkosten sind damit zwar auf 5.000 bis 6.000 $ gestiegen, aber ohne diese Investition wäre ich nicht da, wo ich heute bin.

Wo verkaufe ich? Meine Plattform-Strategie

Mit einer fertigen CSV-Datei meines Inventars konnte ich endlich mit dem Verkauf starten. Meine Strategie verteilt sich auf drei Plattformen:

  • Ricardo: Das ist das Schweizer Äquivalent zu eBay. Hier verkaufe ich meine wertvolleren Einzelkarten.
  • Cardmarket: Die etablierte Plattform in Europa, auf der ich meine Bulk-Karten anbiete.
  • CardTrader: Eine weitere Plattform für Bulk-Karten, die sich als äusserst effektiv erwiesen hat.

Um den Überblick zu behalten, nutze ich ein Tool namens TCG PowerTools. Ich lade meine CSV-Datei hoch, und das Tool listet meine Karten automatisch auf Cardmarket und CardTrader. Verkauft sich eine Karte auf einer Plattform, wird der Bestand auf der anderen synchronisiert.

Der Game-Changer: CardTrader und das Zero-Programm

Besonders CardTrader hat mich positiv überrascht. Das „CardTrader Zero“-Programm ist für Bulk-Verkäufer extrem nützlich. Man sammelt alle Bestellungen einer Woche und schickt sie in einem einzigen Paket an ein zentrales Lager von CardTrader.

Zuerst schreckten mich die Versandkosten von 20 $ nach Italien ab. Nach einer kurzen Nachfrage fand ich aber heraus, dass es auch ein lokales Lager in der Schweiz gibt. Jetzt zahle ich nur noch 3 $ für den wöchentlichen Versand. Mein Tipp: Frag immer nach lokalen Hubs in deinem Land. Um das Programm zu nutzen, brauchst du ein Inventar von mindestens 1.000 Karten – mehr ist besser.

Inventar-Chaos? Schluss mit dem Sortier-Stress

Die grösste Hürde am Anfang ist, die eigene Sammlung zu digitalisieren. Mit dem Kartenscanner von NeoSatoshi erfasst du deine Karten in Sekunden und hast sofort ein verkaufsbereites Inventar.

Inventar-Chaos? Schluss mit dem Sortier-Stress

Was sich wirklich verkauft: Learnings aus dem Bulk-Verkauf

Nach einigen Wochen zeichnen sich klare Muster ab, welche Karten am gefragtesten sind:

  • Spielstarke Karten: Trainer-Karten und Pokémon aus modernen Sets, die im aktuellen Spielformat relevant sind, verkaufen sich am häufigsten.
  • Reverse Holos: Besonders die Reverse Holos aus dem Set 151 sind beliebt und erzielen Preise von 1 bis 3 $.
  • Ältere Commons/Uncommons: Überraschenderweise verkaufen sich auf CardTrader auch ganz normale Karten aus älteren Äras wie Sonne & Mond oder Schwert & Schild sehr gut.

Wenn du schnell starten willst, konzentriere dich auf diese Kategorien. Du kannst das Listen von modernen normalen Commons und Uncommons anfangs sogar überspringen, um Zeit zu sparen, ohne viel Umsatz einzubüssen.

Einzelkarten: Die Macht der Verkaufsrate (Sell-Through-Rate)

Bei meinen wertvolleren Einzelkarten auf Ricardo (ab 1 $) habe ich eine sehr hohe Verkaufsrate von 25 %. Das bedeutet, dass ich jeden Monat ein Viertel meines gelisteten Bestands verkaufe.

Ein guter Richtwert für die Verkaufsrate (Sell-Through-Rate) liegt bei 10-20 %. Alles über 20 % ist ausgezeichnet. Eine hohe Rate ist wichtig, weil dein Kapital schneller wieder frei wird, um neue Karten zu kaufen und dein Geschäft weiter wachsen zu lassen.

Experimente und Fehlschläge: Was nicht funktioniert hat

Nicht jede Idee ist ein Erfolg. Der Versuch, Lots mit 100 Bulk-Karten zu verkaufen, war mit nur einem Verkauf alle zwei Wochen nicht rentabel. Auch meine Idee, kleine „Master-Sets“ mit allen normalen Karten eines modernen Sets zu erstellen, hat bisher zu null Verkäufen geführt.

Die Lektion daraus ist: Man muss Dinge ausprobieren, um zu sehen, was funktioniert. Manches klappt, anderes nicht. Man muss bereit sein, sich anzupassen. Als Nächstes werde ich versuchen, diese Sets auf eBay zu verkaufen, wo der wahrgenommene Wert vielleicht höher ist.

Die Zahlen: Mein wöchentlicher Gewinn nach 8 Wochen

Kommen wir zum Wichtigsten: dem Gewinn. Nach Abzug aller Gebühren sehen meine wöchentlichen Zahlen wie folgt aus:

  • Ricardo (Einzelkarten): ca. 50 $ Gewinn pro Woche.
  • Cardmarket (Bulk): ca. 40 $ Gewinn pro Woche.
  • CardTrader (Bulk): ca. 65 $ Gewinn pro Woche.

Das ergibt einen Gesamtgewinn von etwa 155 $ pro Woche, also rund 500-600 $ pro Monat. Interessanterweise ist CardTrader für mich aktuell die profitabelste Plattform.

Zeitaufwand vs. Ertrag: Lohnt sich das?

Der anfängliche Aufwand, alles einzurichten, war riesig. Aber jetzt, wo das System läuft, ist der wöchentliche Zeitaufwand überschaubar. Ich investiere etwa 5 Stunden pro Woche in das Kommissionieren und Verpacken der Bestellungen. Für einen Nebenverdienst von über 500 $ im Monat bei etwa 20 Stunden Arbeit ist das ein solider Start. Entscheidend ist aber, dass mir der Prozess Spass macht.

Ausblick: Meine Pläne zur Skalierung

Das Ziel ist, weiter zu wachsen. Meine Pläne für die nächsten Wochen sind:

  • Inventar für Einzelkarten erhöhen: Ich habe meinen Bestand bereits von 100 auf fast 400 Einzelkarten aufgestockt, indem ich gezielt Sammlungen kaufe.
  • Bulk-Inventar ausbauen: Ich suche gezielt nach älteren Sets in Top-Zustand (Near Mint), da hier die Nachfrage hoch ist.
  • Shopify als Drehscheibe nutzen: Ich plane, einen Shopify-Shop zu implementieren. Dieser soll als zentrale Verwaltungsstelle dienen, um mein Inventar auf allen Plattformen gleichzeitig anzubieten und die Verkaufsrate idealerweise auf über 30 % zu steigern.

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